Linkerrechtsdrift?

Eigentlich faszinierende Bilder in Bonn beim Weltklimaprotest in Bonn gegen z.B. Kohle-CO2-Luftverschmutzung. Tolles Bild von Oben mit Ballons, klaren Forderungen und Transparenten .

Das Farbenspiel von ROT, GELB , GRÜN , ORANGE, BLAU usw . schon sehr beeindruckend .

Zoomt man allerdings in die Menge rein und spricht mit Mitbürgern so fällt die grosse Besorgnis/Angst der weitergehenden ZERSPLITTERUNG der sozialen Initiativen und Parteien auf.

Es ist vielen bewusst , wenn die sozialen/sozialistischen nicht neoliberalen „Communities“ bzw. Gruppen sich nicht auf gewisse Nenner einigen, so wird es zu weiteren politischen RECHTSRÜCKEN kommen und die Trumps ( USA), Kurzen ( Österreich ), Lindners (Deutschland ) usw. dieser WELT noch mehr für rechte Power sorgen.

Viele der Klimawandel-Demonstranten ist bewusst, dass klare Aussagen fällig sind z.B. das Deutschland stark genug ist Mitmenschen nicht verhungern zu lassen, sie nach Erdogans Türkei nich hinschicken zu müssen  oder sie im Mittelmeer ertrinken zu lassen.

ALLES ÜBERFLÜSSIG , wenn man gut organisiert ist und mit GELD richtig FAIR in einem GERECHTIGKEITSKORRIDOR umgehen würde.

Viele haben verstanden es bedarf einiges an WANDEL in den jetzigen linken sozialen/sozialistischen PARTEIEN/ORGANISATIONEN und dass der Mythos des Liberalismus besser in eine realistische soziale Toleranz eingebettet werden sollte.

Proteste gegen Mega-Unternehmen und politische liberale/neoliberale/rechte Parteien sind sicherlich notwendig, aber auch sinnlos wenn man sich nach solchen Tagen wieder streitet und wieder ins Biedermeiertum der Mini-Organisationen verfällt.

JA , die ANTI-DEMOS ( gegen TTIP, CETA, gegen KOHLEKRAFTWERKE usw. ) für bessere Lebensstil-Qualität sind angebracht , aber viele , dies macht MUT, wissen dass es eine Partei der GIP ( Globale Intelligente Partei ) bedarf, um sich gegenüber den destruktiven Vernichter-Machthabern dieser Welt zu behaupten.

Wird dies passieren?

 

Linke soziale PolitikerInnen sind nun gefragt .. Streitigkeiten wie zuletzt Wagenknecht vs Kipping gilt es zu vermeiden und vor allem nicht auf Kosten von Flüchtlingen! Das Hauptthema GELD und GELDVERTEILUNG wie es auch auf dem KLIMA-PROTESTTAG in Bonn nun zu hören war, gilt es zu DEFINIEREN! Wird  endlich mal über die EINFÜHRUNG des TLS-Gelds diskutiert  ( = inflationsgeschütztes Tariflohnsystemgeld als  eine Alternative zu Bitcoins, Dollars, Euros und co. mit Gerechtigkeitskorridor-Effekt  )? Denke insbesondere Marx hätte daran wohl seine Freude in einem Land der Erfinder und Denker.

Ex-Glücksbote verklagt Lotto Rheinland-Pfalz

„Ich will meine Ehre wieder haben“

Ex-Glücksbote verklagt Lotto Rheinland-Pfalz

Ein unglücklicher ehemaliger Glücksbote sucht sein Glück vor Gericht. Der Mann, der hunderte Gewinner über ihren Geldsegen informiert hat, hat die Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz verklagt. Es geht um Berufsgeheimnisse.

Saß bei mehr als 400 Neumillionären auf der Couch: Hans Joachim Schmitz, ehemaliger Glücksbote bei Lotto Rheinland-Pfalz.

Saß bei mehr als 400 Neumillionären auf der Couch: Hans Joachim Schmitz, ehemaliger Glücksbote bei Lotto Rheinland-Pfalz

Koblenz (dpa/lrs) – Der ehemalige Glücksbote Hans Joachim Schmitz hat Lotto Rheinland-Pfalz verklagt. Er will vor dem Arbeitsgericht Koblenz erreichen, dass eine Geheimhaltungsvereinbarung der Lottogesellschaft von 2006 für «sittenwidrig und damit unwirksam» erklärt wird, wie er und sein Anwalt Hermann Leuer der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Ein Vierteljahrhundert lang hatte Schmitz Lottospieler über ihre Gewinne informiert. Bereits seit 2006 ist er im Ruhestand. Nach seiner Darstellung ist die strittige Vereinbarung ein Knebelvertrag. «Ich habe nie Gewinner bei den Medien preisgegeben. Ich will meine Ehre wieder haben», sagte Schmitz.

Lotto Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz hatte nach eigener Aussage Schmitz angeboten, „die Vereinbarung von 2006 ohne Anerkennung einer Rechtspflicht durch eine neu gestaltete Vereinbarung zu ersetzen“. Dies habe der Anwalt von Herrn Schmitz abgelehnt. Wegen der speziellen Aufgabe des einstigen Glücksboten sei es bis heute nötig, ihn „im besonderen Maße zu Verschwiegenheit zu verpflichten“.

Die „Hebamme des Glücks“ verklagt Lotto Rheinland-Pfalz

Das Arbeitsgericht Koblenz bestätigte, dass am 8. Februar vorerst ein Gütetermin angesetzt ist. Ziel sei eine Verständigung. Gelänge sie nicht, käme es zu einem Kammertermin, also zu einem Prozess – vermutlich zwei bis drei Monate später.

Schmitz hatte nach eigenen Worten bei mehr als 400 Neumillionären auf der Couch gesessen und sie auch im Umgang mit dem Geldsegen beraten. Zugleich war er Pressesprecher und informierte ohne Nennung von Namen und Wohnorten auch die Medien über Millionengewinne. Immer wieder gab es Anekdoten: zum Beispiel einen großen Gewinn auf Basis einer russischen Kriegsgefangenen-Nummer oder eines Scheidungsdatums. Schmitz bezeichnete sich seinerzeit als „Hebamme des Glücks“.

2006 habe ihn der damalige Lottochef, der später wegen Millionenbetrugs ohne direkte persönliche Bereicherung verurteilt wurde, gezwungen, die Geheimhaltungsvereinbarung zu unterzeichnen. Das der dpa vorliegende Schriftstück sieht unter anderem vor, dass Schmitz sich lebenslang verpflichtet, Lotto Rheinland-Pfalz unaufgefordert und unverzüglich allen neuen Kontakte zu Journalisten mitsamt deren Namen und Adressen mitzuteilen. „Im Falle eines jeden Verstoßes gegen die Geheimhaltungsverpflichtung ist Herr Hans Joachim Schmitz verpflichtet, jeweils eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Bruttomonatsbezug an die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH zu zahlen.“

Die Lottogesellschaft wies darauf hin, dass dieser „unternehmensinterne Sachverhalt“ schon mehr als zehn Jahre zurückliege. Schmitz bezeichnete die angebotene neu gefasste Verschwiegenheitsverpflichtung zwar selbst als „rechtlich gesäubert“. Doch auch diese wolle ihn letztlich „weiter mundtot“ machen und sei auch keinem anderen Lotto-Mitarbeiter vorgelegt worden. Ein Jahr lang habe er versucht, Lotto Rheinland-Pfalz außergerichtlich dazu zu bewegen, diese Verpflichtung zu annullieren. „Ein solches Vertragswerk gehört in den Papierkorb und nicht in die Akten eines vom Land geführten Unternehmens“, sagte Schmitz. Er habe sich schon 1981 in seinem Arbeitsvertrag zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Zudem hätten Dutzende Lotto-Mitarbeiter Einblick in persönliche Daten über Gewinner. Lotto Rheinland-Pfalz verwies dagegen mit Blick auf das „Spielgeheimnis“ auf die besondere Position des Ex-Glücksboten, die sich von allen anderen Beschäftigten unterschieden habe.

 

 

Quelle: dpa / welt.de